Sieh das Frequenzspektrum jedes Tracks — oder schließ dein Mikrofon für eine Live-Ansicht an.
So funktioniert es
Lade eine Datei hoch oder nutze dein Mikrofon, um ein Echtzeit-Frequenzspektrum von 20 Hz bis 20 kHz zu sehen. Die dominante Frequenz wird als nächste musikalische Note angezeigt. Nützlich, um zu prüfen, was in einem Mix passiert, Resonanzen in einem Raum zu finden oder einfach zu sehen, wie ein Klang tatsächlich aussieht.
Ein Spektrumanalysator ist der schnellste Weg, die klangliche Balance eines Tracks zu sehen: zu viel Bass erscheint als hohe Balken links, harsche Höhen als Spitzen rechts. Produzenten finden damit eine dröhnende Resonanzfrequenz, prüfen die Übertragbarkeit eines Mixes und spüren schmale Problembänder auf, die mit dem EQ abgesenkt werden. Musiker und Tontechniker nutzen die Notenanzeige zum Stimmen von Instrumenten und zum Aufspüren von Netzbrummen oder Rückkopplungsfrequenzen.
Häufige Fragen
Was sehe ich da?
Eine Aufschlüsselung deines Audios nach Frequenz — wie laut jede Frequenz in jedem Moment ist, vom tiefsten Bass bis zur höchsten Höhe. Stell es dir wie ein Röntgenbild des Klangs vor.
Kann ich mein Mikrofon verwenden?
Ja. Klicke auf „Mikrofon verwenden" und erteile die Berechtigung. Der Analysator zeigt das Live-Spektrum von allem, was das Mikrofon aufnimmt — deine Stimme, ein Instrument, einen Raum.
Was zeigt der Notenname an?
Die dominante Frequenz, umgerechnet in die nächste musikalische Note (Standardstimmung A4 = 440 Hz).
Warum nimmt der Bassbereich mehr Platz auf dem Bildschirm ein?
Die Frequenzachse ist logarithmisch — so wie das menschliche Gehör funktioniert. Oktaven erscheinen als gleich große Schritte, dadurch erhalten die Bassfrequenzen mehr Platz.
Wird mein Audio hochgeladen?
Nein. Die gesamte Verarbeitung findet lokal in deinem Browser statt. Mikrofon-Audio wird nie übertragen.
Was bedeuten Peak dB, RMS und Crest-Faktor?
Peak dB ist der lauteste Momentanwert, RMS die durchschnittliche (wahrgenommene) Lautstärke und der Crest-Faktor der Abstand dazwischen. Ein hoher Crest-Faktor (über 15 dB) steht für dynamisches, druckvolles Audio; ein niedriger (unter 6 dB) deutet auf starke Kompression oder Verzerrung hin. Die Clipping-Anzeige leuchtet auf, wenn das Signal das digitale Maximum erreicht.
Wie finde ich eine Raumresonanz oder Netzbrummen?
Spielen Sie rosa Rauschen oder einen langsamen Sinus-Sweep über die Lautsprecher und achten Sie auf hervortretende Spitzen — das sind Raumresonanzen. Eine scharfe Spitze bei genau 50 Hz oder 60 Hz samt Oberwellen ist Netzbrummen, das Ihre Geräte einfangen.
Was bewirken FFT-Größe und Glättung?
Eine größere FFT-Größe (8192, 16384) liefert feinere Frequenzdetails, reagiert aber langsamer; eine kleinere (2048) ist schneller, aber gröber — 4096 ist eine gute Voreinstellung. Die Glättung mittelt die Anzeige über die Zeit: erhöhen Sie sie für ein ruhigeres Bild oder senken Sie sie, um schnelle Transienten zu erfassen.
Wie genau ist die Frequenzanzeige?
Die Spitze wird durch parabolische Interpolation zwischen den FFT-Bins verfeinert, sodass ein reiner Ton sehr nah an seiner wahren Frequenz angezeigt wird und die Note mit einem Cent-Versatz erscheint (A4 = 440 Hz). Für sehr tiefe Bässe erhöhen Sie die FFT-Größe für mehr Auflösung.